Beitragsordnung ab 2018

Beitragsordnung des ESV Blau-Gold Bischofsheim e.V.



§ 1 BEITRAGSVERPFLICHTUNG
(1) Die Mitglieder des Vereins sind nach der Satzung verpflichtet, einen
Mitgliedsbeitrag zu leisten. Der monatliche Beitrag beträgt:
a) für ordentliche volljährige Einzelmitglieder 8,00 €,
b) für jugendliche Einzelmitglieder 6,00 €,
c) für eine Mitgliedergruppe, wobei eine solche Gruppe maximal zwei
volljährige Mitglieder haben kann
 für das erste volljährige Mitglied der Gruppe 7,00 €,
 für das zweite volljährige Mitglied der Gruppe 6,00 €,
 für das erste jugendliche Mitglied der Gruppe 5,00 €,
 für das zweite jugendliche Mitglied der Gruppe 4,00 €,
 für das dritte jugendliche Mitglied der Gruppe 3,00 €.
Alle weiteren jugendlichen Mitglieder der Gruppe sind beitragsfrei.
Ein jugendliches Mitglied kann nur dann einer solchen Gruppe
angehören, wenn mindestens eines der volljährigen Mitglieder dieser
Gruppe diesem jugendlichen Mitglied gegenüber unterhaltspflichtig
ist.
d) für Fördermitglieder 8,00 €,
e) für volljährige Probemitglieder 8,00 €,
f) für jugendliche Probemitglieder 6,00 €.
g) Ehrenmitglieder sind gemäß § 5 Abs. (2) der Satzung von der
Beitragspflicht befreit.


(2) Gemäß § 5 Abs. (7) der Satzung ist der Jahresbeitrag zum 01. Januar eines
jeden Jahres fällig, es sei denn, dass eine andere Zahlungsmodalität im
Aufnahmeantrag gewählt oder durch Antrag beim geschäftsführenden
Vorstand vereinbart worden ist. Eine gesonderte Beitragsrechnung erfolgt
nicht. Für Probemitglieder ist der Beitrag für die gesamte Dauer der
Probemitgliedschaft am 1. des Monats, der dem Beginn der
Probemitgliedschaft folgt, fällig.


(3) Wird der Beitrag nicht fristgerecht geleistet, erfolgt eine Mahnung. Diese ist
mit Mahnkosten in Höhe von 5,00 € verbunden. Erfolgt auf diese Mahnung
keine Zahlung und befindet sich das Mitglied mit der Beitragszahlung mehr
als zwei Monate in Verzug, kann es gemäß § 7 Abs. (5) a) der Satzung von
der Mitgliederliste gestrichen werden.


(4) Erfolgt die Aufnahme des ordentlichen oder Fördermitglieds vor dem 30.06.
des Jahres, ist der volle Jahresbeitrag zu leisten; erfolgt die Aufnahme nach
dem 30.06., ist nur die Hälfte des Jahresbeitrags zu leisten.


(5) Wird die Mitgliedschaft gemäß § 7 Abs. (2) oder (3) der Satzung unterjährig
bis zum 30.06. eines Jahres beendet, ist nur der halbe Jahresbeitrag zu leisten;
ansonsten verbleibt es bei dem vollen Jahresbeitrag.


(6) Der geschäftsführende Vorstand kann in Einzelfällen bei Vorliegen
wirtschaftlicher Notlagen von Mitgliedern den Beitrag ermäßigen, stunden
oder erlassen.


(7) Die Mitglieder verpflichten sich, ihre finanziellen Verpflichtungen im
Rahmen des SEPA-Verfahrens zu erfüllen und erteilen ein SEPA
Lastschriftmandat. Die Mitgliedsbeiträge werden Anfang Januar eingezogen,
bei neuen Mitgliedern zum 1. des Monats, der dem Beginn der Mitgliedschaft
folgt. Das Mitglied hat dafür zu sorgen, dass eine ausreichende Deckung auf
dem Konto besteht. Eventuell entstehende Rücklastschriftgebühren gehen zu
seinen Lasten.


§ 2 SONSTIGE VERPFLICHTUNGEN
(1) Von jedem neuen ordentlichen oder Fördermitglied ist eine einmalige
Aufnahmegebühr von 3,50 € an den Hauptverein zu zahlen. Probemitglieder
sind von der Zahlung dieser Aufnahmegebühr befreit.
Abteilungen können zusätzliche Aufnahmegebühren, die von neuen
Abteilungsmitgliedern zu entrichten sind, in der jeweiligen
Abteilungsordnung festlegen. Förder- und Probemitglieder sowie jugendliche
Mitglieder sind von solchen Aufnahmegebühren zu befreien.
Abteilungsordnungen bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstands.
Aufnahmegebühren werden zusammen mit der ersten Beitragszahlung im
Rahmen des SEPA-Verfahrens eingezogen.


(2) Gemäß § 5 Abs. (7) der Satzung kann die Delegiertenversammlung die
Erhebung einer Umlage beschließen, die maximal den zweifachen
Jahresbeitrag betragen darf. Die Umlage wird innerhalb eines Monats nach
Beschluss der Delegiertenversammlung, eine solche Umlage zu erheben,
durch Mitteilung des Vereins fällig. Jugendliche und Probemitglieder sind
von der Erhebung einer solchen Umlage ausgeschlossen.


(3) Derzeit brauchen Mitglieder keine Pflichtarbeitsstunden für den Hauptverein
zu leisten und folglich fallen auch keine Ausgleichszahlungen für nicht
geleistete Arbeitsstunden an. Sollten solche Arbeitsstunden in Zukunft
eingeführt werden, sind Ehren- und Fördermitglieder sowie jugendliche
Mitglieder von deren Ableistung befreit. Der geschäftsführende Vorstand
kann in Einzelfällen bei Vorliegen von gesundheitlichen Problemen von
Mitgliedern die Zahl der Stunden ermäßigen oder vollständig erlassen.