Deutsche Eisenbahnerkegler erfolgreich

Sieben Nationen am Start

(hl) – Internationale Treffen symbolisieren eine über die nationalen Grenzen hinausgehende Kooperation und Gemeinschaft der beteiligten Länder. Dies ist auch das Bestreben des Verbandes der Deutschen Eisenbahnersportvereine (VDES). Neben sportlichen Höchstleistungen, der Kameradschaft und dem großen Idealismus ist auch das Pflegen von Freundschaften ein wichtiger Aspekt.

So war man hoch erfreut, als die Einladung zu den 14. Internationalen Eisenbahnermeisterschaften im Sportkegeln vom Dachverband der Östereichischen Eisenbahnersportvereine ins Haus flatterte. Mit einer Damen- und Herrenmannschaft machte man sich auf den Weg nach St. Urban in Österreich. Bekannt durch den Urbanibrunnen und den in der Nähe liegenden Faaker See. Ein See, an dem man wunderbar urlauben kann. Aber dazu waren die Keglerinnen und Kegler um Delegationsleiter Otto Baitz nicht hierher gekommen.

Insgesamt sieben Nationen wie Bulgarien, Deutschland, Polen, Slowakei, Tschechien, Weißrussland und Gastgeber Österreich waren am Start. Drei Tage dauerten die Internationalen Meisterschaften im Einzel- und Mannschaftswettbewerb an. Dabei kamen die vielen Zuschauer auf ihre Kosten. Sie sahen spannende Spiele, die mit wenigen Kegeln Vorsprung entschieden wurden. Wobei die deutschen Eisenbahnersportkeglerinnen den zweiten Platz im Mannschaftswettbewerb erreichten. Die Herren kamen auf den dritten Platz. Im Einzelwettbewerb der Männer errang Jörg Schnell einen ausgezeichneten zweiten Platz. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, so Delegationsleiter Otto Baitz vom ESV Bischofsheim in seinem Resümee, „guter Sport war zu sehen und die Betreuung ganz hervorragend. Ein Erlebnis, das noch lange nachwirken wird“.