Schwarze Wolken über dem Schindberg

Sturmböen fegen über das Gelände

(hl) – Der Monat Juli entpuppt sich als ein launischer Monat mit viel Wasser, Sturm, Hagel und wenig Sonnenschein. Diese Auswirkungen bekam der ESV ganz massiv zu spüren. Denn vor einigen Tagen braute sich über dem Schindberg einiges zusammen. Sturmböen fegten über das 4,5 Hektar große ESV-Gelände und rüttelten am Vereinsheim. Das 1984 mit insgesamt 4000 Stunden Eigenleistung und einer halben Million DM erweitert wurde. Brutale Kräfte rissen dabei die hintere Dachfront aus den Verankerungen und beschädigten so auch die Inneneinrichtungen.

Im Freigelände viele entwurzelte oder beschädigte Bäume, die jetzt niedergelegt werden müssen. Glück im Unglück, es befanden sich zu diesem Zeitpunkt des Unwetters keine Fahrzeuge auf dem Parkplatz. 

Der Regen tat dann sein übriges. Durch alle Ritzen und Löcher strömte das Wasser in die Innenräume und machte die Beschädigungen noch größer. Jetzt sind die Sachverständigen gefragt. Nach Aussage des 1. Vorsitzenden Otto Baitz wird der Schaden auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Es kann am Ende auch noch etwas teurer werden.