Deutsche Bowler in Antwerpen siegreich

Mit Otto Baitz als Delegationsleiter der Siegermannschaft

(hl) – Der internationale Dachverband USIC wurde 1947 gegründet und besteht aus 26 Landesverbänden. Er hat zum Ziel, die Ausübung des Amateursportes länderübergreifend zu fördern. Im Zusammenwirken mit dem Verband der Deutschen Eisenbahnersportvereine (VDES) organisierte man zum dritten Mal die internationale Eisenbahner-Meisterschaft im Bowling.

Also holte man sich mit Maik Boch, Andreas Knodel, Lothar Krause, Birgit Kronbügel, Diana Ludwig und Thomas Metz die stärksten Bowler aus deutschen Landen. In Begleitung von Otto Baitz als Delegationsleiter ging es Richtung Norden nach Belgien. Genauer gesagt nach Antwerpen, dem Austragungsort dieser internationalen Begegnung.

Beeindruckend schon der Einmarsch von Mannschaften aus 14 Nationen mit Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Griechenland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechien. Ein Meer an Fahnen der Mannschaften machte jedem Besucher klar, dass hier wieder der Sport zu einer völkerverbindenden Gemeinsamkeit beitragen wird.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Sportes. Dabei kamen die vielen Zuschauer voll auf ihre Kosten. Die Sechsermannschaften -- zwei Frauen und vier Männer -- lieferten sich von Anfang an spannende Kämpfe, die manchmal nur mit wenigen Pins Vorsprung entschieden wurden. Und wer von den vielen Akteuren die Formation der 10 Pins flach legte, der konnte sich des Beifalls aller Zuschauer sicher sein.

Ein Ruhetag dazwischen lud zu einer Stadtrundfahrt durch Antwerpen ein. Der Grote Markt in der Altstadt mit seinen prunkvollen Zunfthäusern, das Stadthaus oder das Rubenshaus machten bei den Sportlern besonderen Eindruck.

Zurück zum Sport. Der nächste Tag musste die sportliche Entscheidung bringen. Und am Ende des Turniers stand die Mannschaft aus Deutschland als Sieger auf dem oberen Treppchen. „Damit habe ich im Vorfeld der Spiele wahrlich nicht gerechnet“, so der Delegationsleiter Otto Baitz vom ESV Bischofsheim, „die Mannschaft wuchs von Spiel zu Spiel über sich hinaus und das Ergebnis von 13840 Pins ist einfach Spitze“. Platz zwei und damit Vizemeister wurden die im Vorfeld der Spiele stark eingeschätzten Finnen mit 13792 Pins. Frankreich holte sich mit erzielten 13580 Pins verdient den dritten Platz.

„Diese Leistung wird dem Bowlingsport in Deutschland guttun und weiteren Auftrieb geben“, war das letzte Statement vor der Abreise des Delegationsleiters Otto Baitz und seinen mit viel Beifall verabschiedeten neugebackenen Meistern im Bowling.